SEO für kleine Unternehmen – Der Google Leitfaden

Deine Website ist schon länger online, doch irgendwie bringt sie dir kaum Kunden?

Dann bist du hier genau richtig. SEO ist nicht nur für große Unternehmen da. Auch als kleines Unternehmen oder als Einzelunternehmer, bringt dir SEO nachhaltig Kunden und Sichtbarkeit.

Hier bekommst du einen Leitfaden, wie SEO für kleine Unternehmen funktioniert.

Lass uns aus deiner Online-Visitenkarte einen Kundenmagneten, damit du entspannt Kunden anziehst!

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Alicja Laura – SEO-Expertin

Viel Spaß beim Lesen des Blogartikels!

Wenn du möchtest, dass ich deine Website für SEO optimiere, klicke hier.

Definition: Was ist SEO?

SEO steht für „Suchmaschinenoptimierung„. Es geht darum, dass du als kleines Unternehmen in Suchmaschinen wie Google besser gefunden wirst. Wenn jemand nach einem Service oder Dienstleistung sucht, die du anbietest, sollte deine Website idealerweise auf der ersten Seite der Suchergebnisse erscheinen.

Wenn jemand nach „Intuitive Ernährungsberatung Wien“ sucht, ist das Ziel von SEO deine Website unter die Top 3 Suchergebnisse zu bringen.

Warum du so weit oben stehen musst? Weil kaum jemand tiefer in den Suchergebnissen sucht.

Durch SEO findest du die richtigen Worte (Keywords), damit Kunden, die nach deinem Thema suchen, zu dir geführt werden.

SEO ist nichts, was mit einem Mal erledigt ist. Es ist ein fortlaufender Prozess. Suchalgorithmen ändern sich, und die Online-Welt entwickelt sich ständig weiter.

SEO verändert sich stetig. Wer vor paar Jahren nach „Home Office“ gesucht hat, hat nach Einrichtungstipps gesucht. Heute suchen die meisten Menschen zu diesem Begriff Home Office Jobs.

Auch als KMU ist es wichtig, sich laufend mit SEO zu beschäftigen. Denn es bringt im Gegensatz zu klassischer Online-Werbung durch Meta-Ads oder Google-Ads langfristig viel mehr. Zudem machst du dich dadurch unabhängig von Social Media und laufenden Werbekosten.

Lohnt sich SEO für kleine Unternehmen?

Die kurze Antwort? Ja, definitiv. Aber lassen wir das „Warum“ etwas genauer betrachten:

Für viele kleine Unternehmen und Selbstständige klingt SEO vielleicht nach einem riesigen, komplexen Thema, das nur großen Firmen vorbehalten ist. Aber das ist ein Irrtum. In Wahrheit haben gerade kleine Unternehmen und KMU – Kleine mittelständische Unternehmen – viel zu gewinnen, wenn sie SEO nutzen.

Reduziere deine Werbekosten

Wenn du Meta-Ads oder Google Ads schaltest, dann ist die Neukundengewinnung mit dem Zeitpunkt vorbei, sobald die Kapmagne abgedreht wird. SEO dagegen, bringt dir laufend Kunden. Sogar wenn du zwei Monate Sommerpause gemacht hast.

Verkaufe ohne zu verkaufen

Kunden die dein Angebot über Google finden und dich direkt anschreiben, sind bereit zu kaufen. Sie haben sich schon oft vorher mit dem Thema beschäftigt und treffen somit eine vorinformierte Entscheidung, weil sie dank deiner Website und gutem Content einen ersten Eindruck von dir und deinen Angeboten bekommen haben.

Entkomme dem Social Media Hustle

Instagram ist dein Hauptmarketing-Kanal? Dann weißt du bestimmt, wie stressig das sein kann, regelmäßig zu posten. Und wenn Social Media mal in Vergessenheit gerät, musst du mühsam den Algorithmus wieder auf deine Seite ziehen. Zwar sollte man regelmäßig SEO Maßnahmen durchführen (Content produzieren, Content-Updates machen, Rankings beobachten), aber eher in regelmäßigen als täglichen Abständen.

Für wen lohnt sich SEO?

SEO lohnt sich sogut wie für alle Branchen. Idealerweise hast du auch schon eine gute Positionierung für dich und dein Business erarbeitet und weißt ganz genau, wer deine Zielgruppe und dein Kundenavatar ist. Je spezialisierter du bist, desto mehr kann sich SEO für dich lohnen.

Einige Branchen, für die sich SEO lohnt:

  • Kosmetikstudios: Die Leute suchen ständig nach den besten lokalen Salons oder nach Tipps für Hautpflege. Durch SEO kann dein Studio genau dann auftauchen, wenn jemand in deiner Nähe einen Termin buchen möchte. Auch gut, falls du spezialisierte Behandlungen anbietest. So können auf deiner Website Unterseiten erstellt werden, damit deine spezialisierte Behandlung gefunden wird.
  • Trainer & Coaches: Du könntest der beste Coach für Persönlichkeitsentwicklung sein. Aber wenn niemand von dir weiß, bleiben die Kunden aus. SEO hilft dir, genau die Leute anzuziehen, die deine Dienste benötigen.
  • Ernährungsberater: Besonders in der heutigen Zeit, in der Gesundheit und Wohlbefinden im Vordergrund stehen, suchen viele nach Ernährungstipps oder Ernährungsberatung. Hier kommt SEO ins Spiel.
  • Dienstleister: Wenn du ein Experte auf einem Gebiet bist oder neben Beratungen auch Dienstleitungen anbietest, sogst du mit SEO, dass Menschen, die nach ihren Problemen suchen, dich im richtigen Zeitpunkt finden.
  • Ordnungscoaches: Mit dem Trend hin zu minimalistischem Leben und Marie Kondo’s Beliebtheit suchen viele nach Wegen, ihr Leben zu organisieren. Bist du sichtbar, wenn sie suchen?
  • Personenmarken: Du bist vielleicht ein aufstrebender Experte in deinem Bereich. Ohne SEO könntest du jedoch in der Masse untergehen.

Menschen googeln, wenn sie ein Problem haben. Durch gezielte Maßnahmen sorgst du dafür, dass sie dich finden und am Ende bei dir buchen. Aber das geht nur, wenn du auf Google sichtbar bist.

Kann man SEO selber machen?

SEO kann man auf jeden Fall selber machen. Aber, was du bedenken solltest: Deine Zeit ist kostbar. Dinge online zusammengooglen braucht Zeit. Und im schlimmsten Fall biegst du auch noch falsch ab und benutzt Keywords für deine Website, die dir am Ende nichts bringen.

So kannst du SEO selber machen:

  1. Definiere deine Zielgruppe für deine Website
  2. Plane die richtige SEO-Strategie für deine Branche
  3. Prüfe, ob deine Website technisch in Ordnung ist
  4. Erstelle eine Keywordliste
  5. Schreibe optimierten Content
  6. Tracke deine Rankings

Häufige SEO-Fehler, die passieren, wenn man SEO ganz alleine macht

Ich hatte bereits Kunden, die zu mir gekommen sind und meinten, sie hätten bereits ganz alleine auf SEO optimiert. Ein Blick in mein Keyword-Tool verriet mir, dass sie garnicht ranken.

Es gibt ganz viele SEO-Fehler, die passieren können, wenn man SEO komplett im Alleingang macht:

  • Du verzettelst dich, weil du an der falschen Stelle optimierst.
  • Du wählst Keywords, die dir und deinem Unternehmen nichts bringen.
  • Du verschwendest ganz viel Zeit mit der Recherche und um das Thema zu verstehen.
  • Du nutzt eine Strategie, die gar nicht zu deiner Branche passt.
  • Du weißt gar nicht, was gute Erfolge weil du nicht gelernt hast, wie du sie trackst.
  • Irgendwann lässt du das Thema sein, weil du so frustriert bist.

SEO ganz alleine zu machen, ist nicht empfehlenswert. Solange du kein SEO-Experte werden möchtest oder eine sehr starke Affinität zu Online Marketing hast, ist deine Arbeitszeit woanders besser aufgehoben.

Unterstützung für SEO holen – Diese Möglichkeiten gibt es

Es gibt viele Möglchkeiten sich Unterstützung zu holen, um die genannten Fehler zu vermeiden und schneller ans Ziel zu kommen.

1. Monatliche Betreuung: Das All-Inklusive Paket

Monatliche Betreuung ist das All-Inklusive Paket. Man muss dabei bedenken, dass es die teuerste Variante ist. Zum Start macht der Experte ein SEO-Audit deiner Website. Hier wird deine gesamte Website analysiert und die besten Startegien ausgearbeitet. Anhand dieses SEO-Audits wird eine monatliche Betreuung erstellt. Monat für Monat wird dann der Experte entweder technische, strukturelle Maßnahmen einbauen, Landingpages umbauen oder sogar Content Produzieren. Je nachdem, was dein Budget ist, und wie viel du brauchst.

In monatlichen Betreuungen bindet man sich meistens 6-12 Monate an den Experten. In dieser Zeit kann sich zurücklehnen und abwarten, was die Maßnahmen bringen. In der Regel bekommt man in regelmäßigen Zeitabständen ein Reporting, oder es wird mit dir persönlich ausgetauscht, wie die Maßnahmen funktionieren.

2. SEO in einem Gruppenprogramm lernen

Da SEO eine Maßnahme ist, die nicht mit einem Mal erledigt ist, macht es Sinn zu Beginn SEO in einem Onlinekurs oder Gruppenprogramm zu lernen. Hier lernst du die wichtigen Basics und in Gruppen-Calls kann nochmal überprüft werden, ob du auf dem richtigen Weg bist.

Vorteil:

  • Du sparst sehr viel Zeit.
  • Du hast ein Commitment, das Thema (endlich) umzusetzen.
  • Du musst nirgends hinfahren und kannst das SEO bequem von deinem PC aus lernen.

Nachteil:

  • Du musst dir Zeit freischaufeln, wenn du SEO Maßnahmen umsetzen möchtest.
  • Manche Onlinekurse bieten keinen persönlichen Support an. Achte darauf, wenn du einen Kurs oder ein Programm buchst.

Lies hier mehr zu meinem Gruppenprogramm SEO-Boost.

3. Eine Session bei einem Experten buchen

Viele wissen noch nicht ganz wie sie mit dem Thema starten sollen, fühlen sich aber mit Gruppenprogrammen, Onlinekursen oder monatlicher Betreuung überfordert.

Auf den Wunsch vieler meiner Kunden, habe ich die SEO-Sichbarkeits-Session konzipiert. In dieser prüfen wir 90 Minuten lang deine Website auf SEO. Du bekommst danach konkrete Handlungsempfehlungen. Als Kirsche auf dem Sahnehäubchen gibt es eine konkrete 10-Schritte Roadmap, auf die ich dir Zugriff gebe. Dort bekommst du einen konkreten Plan, was du tun musst, um SEO auf deiner Website umzusetzen.

Viele Experten, inklusive mir, bieten auch SEO-Beratungsstunden an. Aber das lohnt sich meiner Meinung nach erst, wenn du bereits ganz konkrete Fragen zu SEO hast.

In einer Stunde kann dir nämlich keiner SEO beibringen.

4. Support beim Blog-Aufbau von einem SEO-Experten

Du hast schon SEO auf deiner Website umgesetzt, oder möchest generell einen Blog für dein Business aufbauen? Dann ist hier insbesondere wichtig, dass du direkt von Anfang an mit SEO startest. Denn schreiben ist sehr zeitaufwändig. Und wenn du die falschen Texte schreibst, werden sie nicht gefunden und deine Arbeit war umsonst.

Du kannst für den Blogaufbau entweder Keywords selber recherchieren, oder dir Hilfe bei der Recherche holen. Gerade beim Blogaufbau sind hier unterschiedliche Modelle möglich, da in vielen Fällen Kunden selber Blogartikel erstellen möchten.

So baust du einen Blog mit einem SEO-Experten gemeinsam auf:

Ich biete hier verschiedne Pakete an. Idealerweise startest du mit dem Paket „Blogaufbau„, in dem du von mir Keywords bekommst, mit denen du starten kannst. Zusätzlich gebe ich dir Empehlungen, wie du einen erfolgreichen Unternehmensblog erstellst. Im ergänzenden Paket „Blogsupport“ lernst du, wie du SEO-Texte schreibst, die online gefunden werden. Das ist auch eine Kunst für sich (aber mega easy, wenn man sie beherrscht). Danach biete ich einen optionalen stundenweisen monaltichen Support an, in dem du weiter betreut wirst, damit du dir sicher sein kannst, dass du auf dem richtigen Weg bist.

Allerdings gibt es auch hier individuelle All-Inklusive Lösungen. Vom SEO-Texte schrieben hin zur Keyword-Recherche kann man alles abgeben, was einem unliebsam ist.

Das Internet ist voller kostenloser Ressourcen und Anleitungen zur SEO. Von Artikel über Video-Tutorials bis hin zu Onlinekursen: Das Wissen ist da, und es wartet darauf, von dir genutzt zu werden. Doch gerade wenn du dich in der Anfangsphase von SEOvbefindest, kann die schiere Menge an Informationen überwältigend sein.

Zusammenfassend: Ja, du kannst SEO selbst machen, aber es ist ein kontinuierlicher Lernprozess. Und wenn du dir unsicher bist, wo du anfangen sollst oder wie du bestimmte Aspekte deiner SEO-Strategie optimieren kannst, ist es vielleicht an der Zeit, über professionelle SEO Unterstützung nachzudenken. Denn am Ende des Tages geht es darum, deinem Unternehmen die bestmögliche Präsenz im Web zu verschaffen.

Was kostet SEO?

Eine Frage, die im Kopf jedes Unternehmers schwebt, der überlegt, in Suchmaschinenoptimierung zu investieren. Denn die Kosten für SEO hängen von verschiedenen Faktoren ab und können stark variieren.

  1. Art der Optimierung: Bist du auf der Suche nach einmaliger Beratung, oder strebst du eine langfristige Betreuung an? Ein einfacher Website-Check und die Empfehlung von Maßnahmen können weniger kosten als eine monatliche Betreuung und fortlaufende Optimierung.
  2. Umfang des Projekts: Eine Website mit zehn Seiten erfordert weniger Aufwand als ein Online-Shop mit Tausenden von Produktseiten. Komplexere Projekte brauchen tiefgreifendere Analysen und Strategien.
  3. Spezialisierte Dienstleistungen: Willst du nur On-Page SEO oder auch Content-Erstellung und technische SEO? Je nachdem, welche Dienstleistungen du benötigst, können die Kosten variieren.
  4. Agentur vs. Freelancer: Während Agenturen oft ein breites Spektrum an Dienstleistungen und Expertise bieten, können sie teurer sein als SEO-Experten oder Freelancer. Aber hier spielt auch die Qualität und Erfahrung der Dienstleister eine Rolle.

Das kostet kleine Unternehmen SEO

Generell bewegen sich die Kosten für SEO in einem breiten Spektrum. Es gibt Angebote, die bereits ab einigen Hundert Euro starten, während umfangreiche Projekte auch mehrere Tausend Euro kosten können.

TätigkeitUmfangBetreuungs-DauerKosten (netto)
SEO komplett abgebenindividuellMind 6 Monateab 6.000€
SEO in einem Gruppenprogramm lernen*Du lernst alles, was du brauchst3 – 4 Monateab 1.200€
Beratungs-Session buchen inkl. Plan zu selber machen Du erhälst alle nötigen Infos, damit du starten kannst90 Minuten + individueller Support darüber hinausab 350€
Eine SEO-Beratungsstunde Bei expliziten Fragen1 Stundeab 180€

*Ich empfehle betreute Gruppenprogramme, wo du individuelle Fragen stellen kannst und keine reinen Onlinekurse, damit du weißt ob du auf dem richtigen Weg bist. Wie zum Beispiel in SEO-Boost.

Je mehr du selber machst, desto günstiger wird es. Überlege dir gut was du abgeben möchtest und was nicht. Es macht immer Sinn zuerst sich damit zu beschäftigen, bevor man es in einer monatlichen Betreuung komplett abgibt. Damit man auch weiß, was die Agentur oder der SEO-Experte im Hintergrund macht.

Sieh SEO als Investition und nicht nur als Kostenpunkt. Wenn es richtig gemacht wird, kann SEO den Traffic, die Konversionen und letztlich den Umsatz deines Unternehmens erheblich steigern. Es ist also essentiell, ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis zu finden und nicht nur nach dem günstigsten Angebot zu suchen.

Wer den günstigsten Preis wählt, zahlt doppelt

Zum Beispiel: Ein seriöse SEO-Analyse deiner Website kostet im Schnitt ab 1.800€ (netto). Wenn dir eine umfangreiche Analyse deiner Website für unter 1.000€ angeboten wird, darfst du gerne ein zweites Mal hinschauen.

Im zweifel zahlst du für ein extrem günstiges SEO Audit paar hundert Euro, das eine Agentur mit drei Klicks aus einem SEO-Tool exportiert hat (alles schon gesehen…).

SEO für kleine Unternehmen & KMU: Der Leitfaden für Google

Je früher du mit SEO beginnst, desto schneller wirst du Erfolge sehen. Es dauert einfach, bis du deine Website so aufgebaut hast, sodass du gute Rankings bei Google bekommst. Umso wichtiger ist es früh genug anzufangen, damit dich SEO in deinem Business unterstützen kann und du dich nicht abhängig von Social Media Plattformen und Werbung machst.

Ich habe einen Leitfaden für dich zusammengestellt, wie du deine Website so optimierst, dass sie auf Google sichtbar wird und du dadurch deine Wunschkunden anziehst.

1. Verstehe deine Zielgruppe

Bevor du mit Keywords und technischer Optimierung beginnst, solltest du wissen, wen du mit deinem Angebot ansprechen möchtest. Welche Fragen stellen deine Kunden? Was suchen sie auf Google? Eine klar definierte Zielgruppe bringt Klarheit, welche Keywords du brauchst.

  1. Wer sind deine Wunschkunden? Beginne mit den Basics. Welche demografischen Merkmale haben sie? Alter, Geschlecht, Beruf, Bildungsniveau – all das kann Einfluss darauf haben, wie und wonach sie online suchen.
  2. Was sind ihre Bedürfnisse? In jeder Branche gibt es spezifische Probleme und Fragen. Ein Kosmetikstudio wird andere Herausforderungen haben als ein Online Shop für Möbel. Was sind die drängendsten Probleme und Wünsche deiner Kunden?
  3. Wie suchen sie? Verwenden sie Fachbegriffe oder Laiensprache? Suchen sie nach schnellen Lösungen oder tiefgehenden Erklärungen? Dies beeinflusst die Art der Keywords, die du in deiner SEO-Strategie nutzen solltest.
  4. Wo verbringen sie ihre Zeit online? Sind sie aktive Social-Media-Nutzer? Lesen sie Blogs oder bevorzugen sie Videos? Dies kann Dir helfen zu entscheiden, welche Plattformen du in deiner Marketing-Strategie einsetzen solltest.

Das Verstehen deiner Zielgruppe ist ein essentieller Teil für alle Online Marketing-Maßnahmen, die du in Zukunft setzen wirst. An dieser Stelle lohnt es sich Zeit zu investieren, um später bessere, zielgerichtete und letztendlich erfolgreichere SEO-Ergebnisse zu erzielen.

2. Keyword-Recherche: Schlüssel für erfolgreiche SEO

Die Keyword-Recherche ist das Herzstück jeder SEO-Strategie. Hast du dich für die falschen Keywords entschieden, bleibst du entweder auf Google unsichtbar oder wirst von den falschen Menschen gefunden.

Es gibt zahlreiche Tools wie Google Keyword Planner, Ubersuggest oder SemRush* (mein Lieblingstool!), die dir dabei helfen, passende Keywords zu identifizieren. Diese SEO-Tools geben nicht nur Vorschläge, sondern oft auch Informationen zum Suchvolumen (wie oft ein Keyword im Monat gesucht wird) und zum Wettbewerb um diese Keywords.

Es lohnt sich auf die Keywords der Konkurrenz zu schauen. Mit SemRush* kannst du in nur wenigen Klicks herausfinden, welche Keywords deine Konkurrenz nutzt und auf welchen Plätzen sie rankt. So sorgst du dafür, dass du lernst, welche Keywords in deiner Nische funktionieren und welche nicht.

Zusätzlich gibt dir das einen Überblick darüber, welche Keyowrds in deiner Branche noch nicht abgedeckt worden sind.

Achte auf Relevanz. Was bringt dir ein Keyword, nach dem tausendfach im Monat gesucht wird, wenn es nicht zu deinem Angebot passt? Deswegen baue deine SEO-Strategie immer anhand deiner Produkte und nciht anhand dem, was viel Traffic bringt.

Die Keyword-Recherche ist ein laufender Prozess. Die Suchgewohnheiten ändern sich, neue Trends tauchen auf und Google’s Algorithmen werden regelmäßig aktualisiert. Halte also immer die Augen offen und passe deine Strategie entsprechend an.

3. On-Page-Optimierung: Das A und O einer optimierten Website

Die On-Page-Optimierung bezieht sich auf alle Maßnahmen, die direkt innerhalb deiner Website durchgeführt werden, um ihre Position in den Suchergebnissen zu verbessern. Es geht dabei nicht nur um Inhalte, sondern auch um die technische Struktur.

Warum ist das so wichtig? Ganz einfach: Eine optimierte Seite bedeutet eine bessere Benutzererfahrung und höhere Sichtbarkeit bei Google.

  1. Title-Tag & Meta-Beschreibung: Das sind die Texte, die in den Suchergebnissen angezeigt werden. Ein präziser und ansprechender Title-Tag kann die Klickrate (CTR) erheblich steigern. Die Meta-Beschreibung sollte den Inhalt kurz und knapp zusammenfassen.
  2. Hochwertiger Inhalt: Biete wertvollen und einzigartigen Content, der die Fragen deiner Zielgruppe beantwortet. Texte sollten gut strukturiert, verständlich und fehlerfrei sein.
  3. Nutze Überschriften: Mit Hilfe von H1, H2, H3 usw. strukturierst du deinen Inhalt und machst ihn für Suchmaschinen und Leser gleichermaßen verständlich.
  4. Interne Verlinkung: Verknüpfe relevante Inhalte innerhalb deiner Webseite miteinander. Dies hilft nicht nur den Besuchern, sondern auch den Suchmaschinen, den Kontext und die Relevanz deiner Inhalte besser zu verstehen.
  5. Optimiere deine Bilder: Nicht nur der Textinhalt zählt. Bilder sollten komprimiert, richtig umbenannt und mit aussagekräftigen Alt-Texten versehen werden.
  6. Schnelle Ladezeiten: Eine langsame Webseite schreckt Besucher ab. Tools wie Google PageSpeed Insights können Dir helfen, Problemstellen zu identifizieren und zu beheben.

On-Page-Optimierung ist ein zentrales Element im SEO. Sie legt das Fundament für alle weiteren Maßnahmen.

4. Technisches SEO: Steht deine Website auf solidem Fundament?

Während Inhalte und On-Page-Optimierung die sichtbaren Aspekte einer Website betreffen, dreht sich beim technischen SEO alles um das unsichtbare Rückgrat deiner Online-Präsenz. Es stellt sicher, dass Suchmaschinen deine Seite problemlos crawlen und indexieren können. Lass uns einen Blick auf die entscheidenden Elemente werfen:

Schnelle Ladezeiten und mobile optimierung

Wie bereits bei der On-Page-Optimierung erwähnt, sind schnelle Ladezeiten essenziell. Dazu gehört das Optimieren von Bildern, das Minimieren von CSS- und JS-Dateien sowie das Nutzen von Caching.

Du solltest deine Website unbedingt mal auf deinem Smartphone anschauen. 84% der Menschen steigen über das Handy ins Internet ein. Wenn deine Website mobil keinen guten Eindruck macht, wird sie auch bei Google nicht ranken.

Unter dem Strich bedeutet das Folgendes:

Sorge dafür, dass deine Schrift gut lesbar ist, alle Bilder gut sichtbar sind und dass man auf deiner Website mit dem Handy gut navigieren kann. Hier findest du einen umfassenden Artikel zu mobiler SEO.

Ich empfehle dir die Fehlermeldungen der Google Search Console zu prüfen. Diese verrät dir auch, ob es mit deiner Website ein großes Problem mit der mobilen Darstellung gibt.

Crawling, Indexierung und Sicherheit deiner Website

Was abseits von mobilem SEO wichtig ist, ist das Crawling und die Indexierung. Wenn gewisse Seiten partout nicht auf Google erscheinen, kann das ein technisches Problem sein. Stelle sicher, dass Google deine Seiten richtig erfasst. Die robots.txt-Datei und die .htaccess spielen hierbei eine zentrale Rolle.

Die Sicherheit deiner Website, insbesondere bei der Datenübertragung, ist nicht nur für Besucher wichtig. Eine sichere HTTPS-Verbindung mittels SSL-Zertifikat ist auch für das Google-Ranking von Bedeutung.

Sichere Verbindung als Rankingfaktor

Auch Schema-Markup ist für deine Website essentiell. Mit strukturierten Daten kannst du Suchmaschinen zusätzliche Informationen über den Inhalt deiner Seite geben, was zu verbesserten Suchergebnissen führen kann.

Das technische SEO ist wie das Fundament eines Hauses. Selbst wenn es von außen unsichtbar ist, hält es alles zusammen und stellt sicher, dass deine SEO-Bemühungen auf solidem Boden stehen.

Externe Verweise auf deine Website sind ein Vertrauenssignal für Google. Das Sammeln von qualitativ hochwertigen Backlinks ist daher ein entscheidender Faktor, um die Glaubwürdigkeit und das Ranking einer Website in den Suchergebnissen zu erhöhen.

Wenn eine andere Website auf deine Seite verlinkt, betrachtet Google dies als einen Vertrauensbeweis. Es ist so, als ob jemand eine Stimme für dich abgeben würde. Je mehr solcher Empfehlungen du erhältst, desto besser stehst du in den Augen von Google da.

Doch es geht nicht nur um die Anzahl. Die Qualität der verlinkenden Websites ist genauso wichtig. Ein Backlink von einer Seite mit einer hohen Autorität und Themenrelevanz hat deutlich mehr Gewicht als mehrere Links von weniger renommierten Quellen.

Doch wie baust du solche Backlinks auf? Das Erstellen von hochwertigem Content ist ein guter Anfang. Wenn du wertvolle, einzigartige und informative Inhalte bereitstellst, werden andere Websites natürlich auf dich verlinken wollen. Gastbeiträge auf renommierten Blogs oder die Teilnahme an Interviews können ebenfalls hilfreich sein. Es gibt auch Möglichkeiten, mit anderen Websites in deiner Branche zu kooperieren und sich gegenseitig zu verlinken.

Der Aufbau von Backlinks braucht braucht Zeit, Engagement. Aber mit Geduld und den richtigen Maßnahmen kann es deine Position in der Suchmaschinenwelt erheblich stärken.

6. Lokales SEO: Sorge dafür, dass dich Menschen in der Umgebung finden

Stell dir vor, du führst eine Pizzeria in Berlin. Ein Einheimischer tippt „beste Pizzeria in Berlin“ in die Suchleiste von Google. Dank des lokalen SEOs könnte deine Pizzeria ganz oben in den Ergebnissen auftauchen, direkt vor den Augen des hungrigen Suchenden.

Ein Schlüsselaspekt des lokalen SEOs ist die Optimierung deines Google My Business-Profils. Dieses Profil ist deine digitale Visitenkarte, die potenziellen Kunden zeigt, wo du dich befindest, was du anbietest und wann du geöffnet hast. Bewertungen spielen hierbei auch eine zentrale Rolle. Je mehr positive Bewertungen du hast, desto wahrscheinlicher ist es, dass Kunden dir vertrauen und einen Besuch abstatten.

Das lokale SEO stellt also sicher, dass du von den Menschen in deiner Umgebung gefunden wirst.

7. Blog erstellen : Content is King

Wenn du ein kleines Unternehmen oder KMU führst, magst du dich fragen: „Brauche ich wirklich einen Blog?“ Die Antwort ist ein klares Ja. Ein Blog ist ein mächtiges Werkzeug, um dein Fachwissen zu präsentieren, Vertrauen bei deinen Kunden aufzubauen und, nicht zu vergessen, deine Sichtbarkeit in Suchmaschinen zu erhöhen.

Ein Beispiel:

Stell dir vor, du bist eine Floristin. Jede Woche könntest du über verschiedene Blumenarten schreiben, Tipps zur Blumenpflege geben oder hinter die Kulissen deines Geschäfts führen. Mit jedem Beitrag würdest du nicht nur deine Expertise zeigen, sondern auch relevante Keywords integrieren, die deine Sichtbarkeit bei Suchanfragen verbessern.

Diese Blogartikel kannst du auf deinen Social Media Portalen promoten. Das sorgt dafür, dass die Beziehung zu deinen Kunden stärker wird und du eine loyale Community aufbaust.

Denk jedoch daran, dass Bloggen Konstanz erfordert. Es reicht nicht aus, nur zwei Mal im Jahr einen Artikel online zu stellen. Ein regelmäßiger Veröffentlichungsrhythmus hilft dir, ein loyales Publikum aufzubauen und Suchmaschinen davon zu überzeugen, dass deine Website aktuell und relevant ist.

Mit einem Blog baust du eine Brücke zu deinen Kunden, die auf Vertrauen, Wissen und Engagement basiert.

8. Messung und Analyse

Daten zeigen dir bei SEO, was funktioniert, was verbessert werden muss und welche Schritte als nächstes anstehen sollten. Und während die Umsetzung von SEO-Strategien das Herzstück deines Vorhabens ist, wird ohne eine gründliche Analyse alles nur ein Ratespiel.

Einer der wichtigsten Aspekte der Messung ist das Tracken deines Rankings für bestimmte Keywords. Wenn du beispielsweise eine Psychotherapeutin in Wien bist und du möchtest, dass Menschen dich finden, wenn sie „Psychotherapeutin 1020“ suchen, dann ist es entscheidend zu wissen, auf welcher Position du in den Suchergebnissen stehst.

Tools wie Google Analytics oder Google Search Console bieten tiefe Einblicke in das Verhalten Deiner Besucher. Woher kommen sie? Wie lange bleiben sie auf deiner Seite? Welche Inhalte ziehen sie am meisten an? Diese Daten bieten wertvolle Hinweise darauf, welche Aspekte deiner Website funktionieren und welche Bereiche mehr Aufmerksamkeit benötigen.

Abschließend ist es wichtig, sich zu erinnern: SEO ist ein Marathon, kein Sprint. Es erfordert Zeit, Geduld und Konsistenz. Doch für KMUs, die bereit sind, die Arbeit zu investieren, können die Ergebnisse beeindruckend sein – mehr Sichtbarkeit, mehr Kunden und letztendlich mehr Umsatz.

Häufige Fragen

Was kostet ein Stunde SEO?

Je nachdem, ob du eine einzelne Stunde buchst, oder du ein größeres Paket holen möchtest, variieren die Preise. Eine Einzelstunde kostet im Schnitt 180€. Eine Stunde in einer monatlichen Betreuung kann zwischen 90€ – 200€ kosten.

Wie viel kostet SEO pro Monat?

Die Kosten einer monatlichen SEO-Betreuung unterscheiden sich im Umfang und können zwischen 1.000€ und 5.000€ betragen. Bedenke, dass die SEO Unterstützung meist für mindestens 6-12 Monate angesetzt wird. Dafür kannst du dich zurücklehnen, und ein Experte übernimmt für dich.

Wie kann ich SEO selber machen?

Du kannst SEO selber auf deiner Website umsetzen. Wichtig ist zu wissen, dass es empfehlenswert ist relativ am Anfang gemeinsam mit einem SEO-Experten deine Website zu prüfen. Es kann sein, dass du schlussendlich auf die falschen Keywords optimierst oder eine völlig falsche Strategie für deine Nische gewählt hast.

Auch SEO-Gruppenprogramme eignen sich sehr gut, um SEO alleine zu machen. In diesen bekommt man alle Informationen kompakt zusammengefasst und kann bei spezifischen Fragen zusätzlich unterstützt werden.

Lerne, wie du deine Website höher rankst und deine Wunschkunden anziehst. (2)
Alicja Laura
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