Domain & SEO Leitfaden: So findest du die richtige Domain

Du bist gerade am Gründen deines eigenen Unternehmens und weißt nicht, welche Domain du wählen sollst? Hier findest du einen Leitfaden, der alle wichtigen Aspekte der Domains und ihren Endungen beleuchtet und dir verrät, welche die Beste für deine SEO Google Rankings sind.

Definition: Was ist eine Domain?

Eine Domain ist eine einzigartige Internetadresse, beginnend mit https:// und endend mit zum Beispiel .de oder .at . Domains kannst du mit einem Mietshaus vergleichen. Du mietest dir ein Haus und bezahlst regelmäßig Miete und wohnst durchgehend an derselben Adresse. Genau so funktioniert das mit einer Domain. Der Unterschied ist, dass dich in der Regel niemand kündigen kann.

Viele sagen zur Domain auch Domäne. Das ist dieselbe Begrifflichkeit. Die Domain ist die Adresse, eine Website der Inhalt. In unserem Mietshaus-Beispiel ist die Einrichtung des Hauses, der Inhalt deiner Website.

 

Aufbau einer URL

Eine URL, also ein Link zu einer Website, kann einen unterschiedlichen Aufbau haben. Ich zeige dir, was es mit Subdomain, Top-Level-Domain u.v.m. auf sich hat.

 

Subdomain

Eine Subdomain wird auch als Third-Level-Domain bezeichnet. Klingt zwar kompliziert, muss man sich aber nicht merken. Diese wird oft erstellt, um Tests auf einer Website durchzuführen, eine Shopseite anzulegen und vieles mehr. Wenn dein Unternehmen verschiedene Standorte hat, können Subdomains sinnvoll sein. So können Bereiche einer Website klar voneinander getrennt werden.

Aufbau URL

 

Domainname

Der Domainname ist der individuelle Name deines Unternehmens. In meinem Fall alicjalaura. Dieser bleibt immer gleich und ändert sich nie. Das ist der Hauptbestandteil einer Domain.

 

Top-Level-Domain

Oft wird Top-Level-Domain mit TLD abgekürzt. Sie bezeichnet das letzte Kürzel einer Domain. Dahinter versteckt sich zum Beispiel das Länderkürzel .de oder .at. Alternativ werden oft Top-Level-Domain-Kürzel wie .com oder .shop verwendet bei denen das Land nicht klar erkennbar ist.

 

Leitfaden: So findest du deine perfekte Domain

Jetzt weißt du, wie eine Domain aufgebaut ist. Jetzt musst du die perfekte Domain für dich zusammenstellen. Das ist eine wichtige Entscheidung, nimm dir genug Zeit dafür. Die Domain solltest du idealerweise für immer behalten.

Falls es in Zukunft gravierende Änderungen in deinem Unternehmen geben sollte, gibt es immer die Möglichkeit, die Domain zu ändern. Aber das empfehle ich dir nur als allerletzte Maßnahme. Dadurch kann es zu Rankingverlusten kommen.

Hier findest du übrigens eine Einführung in SEO & Google und was du dabei beachten musst.

 

Schritt 1: Der richtige Domainname

Dein Domainname sollte der Name deines Unternehmens sein. Die Regeln eines Unternehmensnamens gelten auch für die Domain. Der Name sollte leicht zu buchstabieren und kurz sein. Wenn dein Unternehmen noch in der Findungsphase ist, empfehle ich dir den Namen deinen Bekannten und Freunden vorzulegen damit sie beurteilen, ob er nicht verwirrend oder kompliziert ist.

Wenn du deine Personenmarke entwickeln möchtest und zum Beispiel Katrin Winter heißt, herzlichen Glückwunsch! Mit einem einfachen Namen bist du klar im Vorteil.  Du kannst deinen Namen mit einem Bindestrich trennen oder zusammengeschrieben als Domainname verwenden. Zum Beispiel www.katrinwinter.com oder www.katrin-winter.com

Wenn du einen komplizierten Namen hast (ich weiß, was du durchgehen musst…), überlege genau ob es sinnvoll ist, eine Personenmarke zu gründen, oder ob du nicht lieber unter einem Pseudonym arbeiten möchtest. Oder einen eigenen Unternehmensnamen überlegst. Ich spreche hier aus Erfahrung.

Mein Nachname ist genauso kompliziert wie mein Vorname, also habe ich mich stattdessen für meinen Zweitnamen Laura entschieden. Alicja Laura war das kleinere Übel für mich (Übrigens spricht man meinen Vornamen [Alisja] aus). Ich verrate dir eines, ein komplexer Unternehmensname ist ein Kompromiss.

 

Keywords in Domains – Hilft mir das bei SEO?

Vor einigen Jahren stürzten sich alle auf die Domains, in denen ein Keyword enthalten war. schuhe-kaufen.de oder Ähnliches war der Hit. Ich kann verstehen, warum einige immer noch denken, dass man mit einem guten Keyword in der Domain einen Vorteil hat. Aber mittlerweile ist das nicht mehr so.

Google rankt viel lieber echte Marken, anstatt Keywords.

Eine Keyword-Domain verschafft dir keinen Vorteil mehr im Ranking. Auch Top-Level-Domainendungen wie .shop .jobs oder .hotel verschaffen dir keinen Bonus für SEO und deine Google-Positionierung.

 

Schritt 2: Domain Name Generator

Da wir nun festgelegt haben, dass Keywords in Domains keinen Benefit haben, kannst du dich jetzt austoben und dir einen kreativen Namen überlegen. Es gibt Domain Namen Generatoren die dir dabei helfen, die richtige Domain zu finden. Zum Beispiel businessnamegenerator.com 

Achtung: Die Generatoren greifen auf ein allgemeines Domain-Verfügbarkeitsverzeichnis zu. Das bedeutet, dass ihr dort die Domain nicht kaufen müsst. Sie ist auch bei anderen Anbietern frei. Eine Empfehlung, wo du deine Domain kaufen kannst, bekommst du im Schritt 5 des Artikels.

 

Schritt 3: Welche Domainendung ist die beste?

Domainendung und das SEO Google Ranking

Endungen wie .shop oder .hotel .org .info aber auch .com oder .net haben keinen Einfluss auf dein SEO Google Ranking. Länderspezifische Domainendungen dagegen solltest du mit Bedacht wählen.

 

Empfehlenswerte Endungen für den DACH Raum: .de, .at oder .ch

Wenn du dein Unternehmen für eine Zielgruppe in Deutschland aufbaust, wähle auf jeden Fall die Endung .de Das verschafft dir einen Ranking-Vorteil für den deutschsprachigen Raum. Wenn du eine lokale Agentur in Österreich aufbauen möchtest, ist .at die bessere Wahl. Auch wenn du dann einen Online Shop hast und nach Deutschland verschickst.

Falls du zum Beispiel aus Österreich kommst und viele Kunden aus Deutschland und Österreich hast, kannst du dich zum Beispiel für eine .com Domain entscheiden, um universell zu bleiben. Dasselbe gilt auch für die Schweiz mit der .ch Endung.

Noch unschlüssig, wer deine Zielgruppe ist? Hier findest du Tipps, wie du deine Zielgruppe findest.

 

Tipp: Wähle eine seriöse Endung

  • Passe Zielgruppe & Domainendung an: Wähle eine Endung, die deine Zielgruppe als seriös und sinnvoll empfindet. Vielleicht kannst du ja eine kleine Umfrage in deinem Bekanntenkreis machen.
  • Überprüfe andere Endungen: Besuche die .at .de oder .com Seiten deiner gewünschten Domain. Untersuche, was auf anderen Domains passiert.
  • Sichere dir die wichtigsten Endungen: Im Idealfall sicherst du dir .at, .de und die .com Domainendungen. Ein paar schlaue Füchse da draußen kaufen oft mit Absicht Endungen von bekannteren Unternehmen.

 

Schritt 4: SEO: Bevor du eine Domain kaufst, überprüfe ihre Vergangenheit

Überprüfe die Domainhistorie vor dem Kauf einer Domain. Das ist ganz wichtig. Im schlimmsten Fall holst du dir eine Domain, die laut Google für Spamaktivitäten benutzt wurde. Dadurch hast du einen sehr schweren Start in ein gutes Google-Ranking.

  • Mit einem Domain Health Checker kannst du überprüfen, ob die Domain in der Vergangenheit für Spam-Aktivitäten verwendet wurde.
  • Mit der Wayback Machine kontrollierst du, wie die Domain früher verwendet wurde und siehst Screenshots von früheren Versionen der Website.
  • Das Alter einer Domain findest du mit dem Domain Age Checker heraus.

Überprüfe auf jeden Fall diese drei Sachen mit deiner neuen Domain, bevor du sie dir holst.

 

Schritt 5: Domain kaufen: Preise & Registrierung Domain

Die Abfrage von freien Domains kannst du auf jeder Website durchführen, die Domains zum Verkauf anbietet. Die Verfügbarkeiten auf allen Websites sind gleich, denn die Anbieter greifen alle auf das gleiche Verzeichnis zu. Kaufen solltest du nur auf ausgewählten Seiten. Im Idealfall buchst du dir auf der Seite das Hosting. Sozusagen den Speicher, wo du die Inhalte für deine Website hochladen kannst. (Ist eigentlich ganz einfach! Klingt nur kompliziert.)

Eine Domain kostet zwischen 10-20€ jährlich je nach Endung. Ein Hostingplatz (der Speicherplatz deiner Websiteinhalte) im Schnitt ab 50€ jährlich mit den kleinsten Paketen, die V

verfügar sind. Mit einem SSL-Zertifikat, damit bei deiner Seite das https:// am Anfang steht, kommst du ungefähr auf 100€ jährlich je nach Anbieter. Für den Start sollte das ausreichen.

Ich empfehle allen Kunden All-Inkl. Ich war in der Vergangenheit bei einem anderen Anbieter, habe danach zu All-Inkl gewechselt und bin seitdem sehr zufrieden. All-Inkl ist ein deutscher Anbieter mit schnellem Support und meiner Meinung nach fairen Paketen. Wenn zum Beispiel die Website down ist, bekommt man innerhalb der kürzesten Zeit Hilfe. Hier hat man im kleinsten Paket gleich 3 Domains, kann sich also alle wichtigsten Endungen und einen Hostingplatz zugleich sichern. Sehr schnellen Support gibt es auch noch dazu. All-Inkl ist definitiv mein Hoster des Vertrauens: Hier gehts zu All-Inkl*

Nachdem du mit der vollständigen Einrichtung fertig bist und die ersten Inhalte hochgeladen hast, solltest du deine Website bei Google anmelden, damit sie schneller über Google gefunden wird.

 

Domain ändern: Ich bin unzufrieden mit meiner Domain, kann ich was tun?

Natürlich kannst du deine Domain im Nachhinein ändern, wenn du feststellst, dass du eine völlig unpassende Endung gewählt hast und deine Website bereits online ist. Eines ist klar, am Anfang werden viele Rankings abfallen aber langfristig profitierst du davon.

Du kannst deine alte Seite auf deine neue weiterleiten lassen, damit du deine Verlinkungen nicht verlierst. Ich empfehle dir eine Weiterleitung über die .htaccess-Datei. Wenn du etwas Technik-Affin bist, findest du hier eine gute Anleitung zur Weiterleitung über eine htaccess-Datei. Es ist gar nicht so schwer, wie es aussieht ;) Link-Power-Verluste werden dich trotzdem einholen.

Deswegen ist es so wichtig von Anfang an gleiche eine Domain zu wählen, die nicht geändert wird. Im Idealfall behältst du deine Domain für immer. Deswegen ist das eine wichtige Entscheidung, für die du dir genug Zeit lassen solltest.

 

Übrigens: Diese kostenlosen SEO-Tools von Google erleichtern dir deinen Start in ein erfolgreiches Business. Hier findest du noch weitere Tipps, wie du abseits von SEO Traffic auf deine Website generieren kannst.

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